Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht

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Die Möglichkeiten Leben mit Hilfe intensivmedizinischer Behandlungsmethoden auch dann noch zu verlängern, wenn keine begründete Aussicht auf Heilung besteht, stellt Menschen vor die ernste Frage:

Wie kann ich dafür sorgen, dass meine Wünsche und Vorstellungen auch dann respektiert werden, wenn ich mich selbst dazu nicht mehr direkt äußern kann?

Auch Ärzte und Pflegende müssen lernen, die Gratwanderung zwischen dem medizinisch und technisch Möglichen und dem menschlich und ärztlich Vertretbaren, zu bestehen. Für sie gilt im besonderem auf den ‚mutmaßlichen' oder ‚erklärten' Willen des Patienten zu achten: sie müssen dem Patienten richtig ‚zuhören' um ihnen das in ihrem Sinne Optimale anstelle des Maximalen an Diagnostik und Therapie zukommen zu lassen. Nach den rasanten Entwicklungen im medizinisch-technischen Bereich ist jetzt ein wechselseitiger Lernprozess für Patienten, Angehörige und im Gesundheitswesen tätige Menschen, im Gange.

Nach dem derzeit geltenden Recht gibt es drei Möglichkeiten seine Behandlungswünsche im Vorfeld zu erklären:

die Patientenverfügung (fälschlich auch manchmal Patiententestament genannt) und

die Betreuungsverfügung nach dem Betreuungsgesetz sowie

die Vorsorgevollmacht.

Grundlage für dies Erklärungen sind jeweils die eigenen Überlegungen und das Gespräch mit vertrauten Personen und dem behandelndem Arzt. Alle drei Erklärungen bieten keine Absicherung gegen Krankheit und deren Folgen. Es bleibt eine menschliche Herausforderung, diese Situationen mit all ihren Unwägbarkeiten würdig zu bestehen.

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