"Arista" - Hinweise zur Namensgebung

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Beirat beschließt einstimmig, dem stationären Hospiz den Namen "Arista" zu geben

"Arista" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet:
die volle (Korn)ähre (im übertragenen Sinne wurde "arista" auch als Begriff für Ernte oder Erntezeit verwendet).

Im Griechischen beutete "arista" das Gute, das Beste, das Edle.

Die Begriffe reifes Korn / Ernte und Erntezeit haben nicht nur im Christentum sondern in jeder Kultur und Religion eine besondere Bedeutung. Sie stehen für das erfüllte Leben, das mit der Ernte, dem Schnitt der Sense, zu Ende geht. Aber durch das Korn, das zu Boden fällt, nicht verloren ist, sondern zu neuem Leben aufersteht.

Reife - Ernteschnitt - Tod - neues Leben - Wachsen zum Licht

Schon vor 10 Jahren hat sich der Hospizdienst die Ähre, die aus der Erde erwächst, als Symbol gewählt.

Korn, das in der Erde in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

[Jürgen Henkys]

Der Förderverein griff die Symbolik in einem neuen, moderneren Logo auf, das jetzt auf Beschluss aller beteiligten Gremien in der Farbe Blau der Diakonie das Symbol des Hospiz "Arista" gewählt wurde. So haben der förderverein ettlingen e.v., der ambulante hospizdienst ettlingen und das stationäre hospiz arista die Ähre in ihrem jeweiligen Logo.

"Erst kommen die Keimlinge und ersten Halme, dann die Ausbildung der Ähre und schließlich ihre Reife. Eins kommt nach dem Anderen. Und es gibt ein Ende. Die Pflanzen haben nicht unbegrenzte Zeit. Und sie wachsen nicht nur um ihrer selbst willen. Sie sind für einen Zweck bestimmt, der außerhalb ihrer sichtbaren Existenz liegt. Einmal kommt die Ernte. Dann wird gesichelt und gewogen, getrocknet und gedroschen, gemahlen und in dasjenige verwandelt, wofür die Kulturpflanzen überhaupt von Anfang an angebaut worden waren."

[von Ulrich Braun; Predigttext: Genesis 3, 1-19]

"Wir müssen uns vormalen lassen und ins Herz bilden, wenn man uns unter die Erde scharrt, dass es nicht heißen muss: "Gestorben und Verdorben",
sondern "Gesät und Gepflanzt", damit wir aufgehen und wachsen sollen in einem neuen unvergänglichen Leben und Wesen.

Wir müssen eine neue Sprache lernen, von Tod und Grab zu reden, wenn wir sterben, dass nicht "gestorben" heißt, sondern "auf den zukünftigen Sommer gesät" und dass der Kirchhof nicht ein "Totenhaufe" heiße, sondern ein "Acker voll Körnlein", nämlich Gottes Körnlein, die jetzt sollen wieder hervorgrünen und wachsen, schöner als ein Mensch begreifen kann.

Es geht nicht um eine menschliche, irdische Sprache sondern eine göttliche und himmlische."

[Martin Luther]

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